Bei mir sind Schritte eher die solide Basis, aber kein Ersatz für Training. 8.000–10.000 Schritte halten mich im Alltag beweglich und sind auch fürs Gewicht hilfreich, nur kommen Herz-Kreislauf und Muskeln dabei oft nicht wirklich an ihre Grenze. Zwei kurze Krafttrainings pro Woche plus gelegentlich zügiges Radfahren oder Intervall-Walken machen für mich deutlich mehr aus als die magische 10.000er-Zahl.
Ich würde deshalb nicht in „entweder oder“ denken: Schritte täglich möglichst unkompliziert sammeln und 2–3 feste Einheiten einplanen. Gerade Krafttraining wird beim bloßen Laufen gern vergessen – und später wundert man sich über Rücken oder Knie. Zählt ihr eure Schritte eigentlich noch bewusst oder ergibt sich das bei euch einfach durch den Alltag?