Mal ehrlich, Selbstreflexion klingt irgendwie immer nach staubigem Tagebuch und viel zu viel Grübelei – dabei kann dsa Ganze ja manchmal sogar in Richtung Selbstveräppelung kippen. Ich frag mich oft, ob wir eh alle heimlich Profis im “sich-selbst-bescheißen” sind… und ob es nicht fast gesünder wär, einfach mal eine Selbstreflexions-Pause einzulegen? 🤔 Vll‘ stresst uns dieses ständige „Schau mal, wo du noch nicht gut genug bist“ sogar mehr, als es nützt.
Ich mach’s manchmal so: absurde Fragen stellen. So richtig albern. „Wenn ich heute ein Toastbrot wär – wie wär ich dann getoastet?“ Klingt bekloppt, aber es rückt die eigenen Sorgen in ein anderes Licht und manchmal blitzt da ein Gedanke auf, der mich mehr weiterbringt als jeder ernste Tagebucheintrag. Bin mir aber selbst nicht sicher, ob das schon zur Erleuchtung reicht, oder ob mein Hirn einfach gern rumalbert… Wer weiß, ob man überhaupt immer tiefer buddeln muss, statt einfach mal auf Stop zu drücken.