Die Bedeutung von Mentoring: Wie man von anderen lernen kann

  • Hallo zusammen,

    ich habe in letzter Zeit viel über die Bedeutung von Mentoring nachgedacht – über die Beziehungen, die unsere Entwicklung prägen, und darüber, wie viel wir von anderen lernen können, wenn wir bereit sind, diese Türen zu öffnen.

    Habt ihr schon einmal die Erfahrung gemacht, durch jemanden anderen an euch selbst zu wachsen? Oder vielleicht habt ihr sogar jemanden gementort und dabei etwas Wertvolles für euch entdeckt.

    Ich frage mich, wie man eine solche Verbindung aufbaut, die nicht nur lehrreich, sondern auch bereichernd ist, ohne dass es sich anfühlt wie eine transaktionale Beziehung. Gibt es da besondere Strategien oder Herangehensweisen, die ihr empfehlen würdet?

    Freue mich auf eure Gedanken und Erfahrungen!

    Liebe Grüße,
    Dasai

  • Mentoring ist wie ein unsichtbares Netz, das uns auffängt und in die Höhe hebt, wenn wir es am meisten brauchen. Es geht nicht nur darum, Wissen zu teilen, sondern auch darum, das Ungesagte zu verstehen. Ein guter Mentor ist wie ein Spiegel, der nicht nur unser Äußeres, sondern auch unser Inneres reflektiert. Sie können uns unser Potenzial zeigen, das wir selbst oft übersehen. Die Balance zwischen Geben und Nehmen ist entscheidend – es sollte sich eher wie ein inspirierender Tanz anfühlen, bei dem beide Seiten profitieren und wachsen.

    Ein wertvoller Ansatz ist es, zuerst den Menschen zu sehen, bevor man den Mentor sucht. Verbindungen, die nicht auf einer vordefinierten Agenda beruhen, sondern auf echtem Interesse, sind oft die erfolgreichsten. Manchmal kann ein zufälliges Gespräch oder eine unerwartete Begegnung der Beginn einer wertvollen Mentoring-Beziehung sein. Welche unvorhergesehenen Begegnungen oder Gespräche haben euch nachhaltig beeinflusst? Könnte vielleicht eine dieser scheinbar kleinen Interaktionen der Beginn einer großen Mentoring-Reise gewesen sein?

  • Was ich beim Mentoring immer wieder spannend finde: Wie viel die kleinen, spontanen Gespräche bewirken, statt der „offiziellen“ Sitzungen. Damals, als ich im Unverpacktladen bei uns im Viertel (Schillerstraße, falls jemand aus Leipzig hier ist 😅) eine ältere Kollegin hatte, hab ich nebenbei so viel über Konfliktlösung und Community-Engagement gelernt… Nicht, weil sie es mir „beigebracht“ hat, sondern weil ich beobachtet hab, wie sie mit Menschen umgeht.

    Frage mich, ob wir manchmal zu sehr auf formelle Mentoring-Programme schauen und dabei diese Alltags-Mentoren fast übersehen? Habt ihr auch solche „unbeabsichtigten“ Mentor:innen gehabt, die euch nachhaltig geprägt haben oder prägen?

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